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Edles Wasser statt Wein zum Weihnachtsfest?

Es weihnachtet und wer kennt es nicht… An den Feiertagen wird ein Toast nach dem anderen ausgesprochen und stets soll das Glas erhoben und auf das Wohl aller Anwesenden und auf das schöne Fest getrunken werden. Dazu eignet sich nur Wein oder Champagner – alles andere wäre ein Stilbruch, nicht wahr?

Keinesfalls! Denn bei jüngeren Anlässen hat sich ein weiteres Getränk seinen Weg zur Salonfähigkeit gebahnt – natürliches Mineralwasser!

Oft als „nur Wasser“ abgetan, hat sich das Mineralwasser schon längst einen sehr guten Ruf in der Gesellschaft verschafft. Denn wer sich mit diesem Thema einmal genauer beschäftigt, wird schnell herausfinden, dass verschiedene Wässer eigenständig und charakterlich ausgeprägt schmecken können. Eines ist eher etwas salzig, ein anderes hat eine angenehme und weiche Kohlensäure, das nächste zeigt sich deutlich bitter oder fein-säuerlich. Diese Nuancen tragen dazu bei, dass wir ein Mineralwasser als erfrischend, langweilig oder gar schlecht schmeckend empfinden. Es lässt sich nicht pauschal sagen, ob das eine Mineralwasser besser ist als das andere – Wasser trinken und erleben ist abhängig von unserem persönlichen Geschmackssinn.

Mineralwasser lässt sich nur bedingt benoten – letztlich ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Der gesundheitliche Aspekt ist unumstritten, denn Wasser ist für den Menschen überlebensnotwendig. Aber auch der gesellschaftliche Stellenwert und die Akzeptanz der edlen Erfrischung ohne Kalorien und chemische Zusätze wachsen stetig. Edle Flaschen, designte Etiketten und reizvolle Geschichten um die Herkunft, haben das Interesse an diesem häufig verkannten Getränk geweckt. Ein natürliches Mineralwasser muss von Natur aus rein und frisch sein, es darf von Menschenhand weder verändert noch beeinflusst und muss vor Ort abgefüllt werden.

So kann man mittlerweile für jeden Anlass und/oder jeden Geschmack das passende Wasser finden. Wer es regional liebt, der sollte sich an den über 500 verschiedenen Quellen aus Deutschland versuchen. Wer es königlich liebt, der kommt an Chateldon 1650 aus Frankreich, Mondariz aus Spanien und TyNant aus Wales nicht vorbei. Wer sich aber wie ein Star fühlen möchte, der vertraut auf Voss aus Norwegen oder Fiji von den gleichnamigen Inseln. Das perfekte Wasser für edle Speisen könnte zum Beispiel aus Südafrika mit dem Namen Karoo kommen oder aus dem Piemont in Italien. Dort vertraut man in der feinen Küche meist einem sehr dezenten Wasser namens Etrusca.

Sportler finden in natürlichen Mineralwässern aus heimischen Gefilden oft sehr viel wertvollere Mineralstofflieferanten als in teuren, isotonischen Getränken oder Pulvern. Und wer sich bewusst im Straßenverkehr verhalten will, der sollte heutzutage gar keinen Alkohol konsumieren – womit wir wieder beim Problem des Toasts wären. Es war lange verpönt, mit Wasser das Glas zu erheben, doch eine tolerantere, jüngere und verantwortungsvoller werdende Gesellschaft hat sich diesbezüglich längst umorientiert. Es ist chic, auf Alkohol zu verzichten und stattdessen mit einem anderen, von Natur aus edlen Getränk, ein Essen zu genießen. Natürliches Mineralwasser ist besonders facettenreich und vielschichtig – ein Getränk auch für festliche Anlässe!

Guter Stil ist erfrischend!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine fröhliche Weihnachtszeit und ein vitales neues Jahr 2012!

P.S. Gerne empfehle ich Ihnen zur vertiefenden Lektüre das Buch: „Wasser“ von Arno Steguweit, Europas erstem Wassersommelier. www.wasser-sommelier.de



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Wasser

„Guter Stil ist erfrischend!“