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So werden Sie zum Profi in Sachen Business-Smalltalk

Achten Sie bei einer beruflichen Einladung stets auf den Anlass der Veranstaltung (Sommerfest, Jubiläum, Produktvorstellung, Vortragsveranstaltung, Netzwerk-Treffen…). Dieser gibt Ihnen häufig wichtige Anhaltspunkte in Bezug auf die stilgerechte Kleidung aber auch auf die mögliche Erwartungshaltung der andern Gäste an die Veranstaltung und die damit verbundenen Gesprächsthemen. Auf einem Sommerfest z.B. dürften und dürfen andere Themen im Mittelpunkt stehen als auf einer Produktvorstellung.

Beim beruflichen Smalltalk kommt es darüber hinaus vor allem auf den richtigen Einstieg an.

  1. Nehmen Sie immer erst Blickkontakt auf, bevor Sie eine Person ansprechen.
  2. Sollte Ihr Blickkontakt nicht direkt erwidert werden, gehen Sie freundlich auf die Person zu, zu der Sie Kontakt aufnehmen möchten. Am leichtesten sprechen Sie Menschen an, die gerade am Buffet stehen, sich von einem anderen Gesprächspartner verabschieden, sich zum Essen setzen, alleine in die Runde schauen…
  3. Bewegen Sie sich immer nur in der persönlichen Distanzzone (60 cm bis 1.20m) Ihres Gesprächspartners und kommen Sie ihm nicht zu nahe.
  4. Eröffnen Sie das Gespräch mit einem passenden Gesprächsaufhänger.

    Themen, die sich anbieten:
    Einladung, Festivität, Ort, Lokalität, Gastgeber, Essen, Beruf, Lob, Komplimente, gemeinsame (Geschäfts-) Freunde…
  1. Stellen Sie sich mit Vor- und Zunamen vor und bauen Sie eine Brücke zu einem weiterführenden Thema: „Guten Tag, ich bin Tosca Korff. Stephan Brandner (der Gastgeber) und ich kennen uns noch aus unserer Studentenzeit in Köln.“
  2. Hören Sie Ihrem Gesprächspartner aktiv zu. Mit den richtigen Fragen („offene“ Fragen), zeigen Sie, dass Sie an einem Dialog interessiert sind. Bleiben Sie erst einmal bei einem Thema. Oft ist der Weg in ein interessantes Gespräch nicht mehr weit.

…und so beenden Sie einen netten Smalltalk

Bedanken Sie sich bei Ihrem Gegenüber für das nette, interessante oder amüsante Gespräch. Vermeiden Sie es, demonstrativ auf Ihre Uhr zu schauen, das wirkt häufig sehr „vorgeschoben“ und unfein.

Lassen Sie Ihren Gesprächspartner nicht ganz plötzlich alleine im Raum stehen. Kündigen Sie Ihr Gehen an, so kann sich Ihr Gegenüber auf das Ende des Gesprächs einstellen.

  • „Frau Lugner, ich werde mich gleich von Ihnen verabschieden müssen. Es warten noch ein paar Kolleginnen auf mich. Es war schön, Sie kennen zu lernen und ich würde mich sehr freuen, wenn wir in Kontakt bleiben.“
  • „Herr Seiger, vielen Dank für das nette Gespräch. Ich werde nun gleich mal zum Büfett gehen. Denn so langsam bekomme ich Appetit.“
  • „Frau Weber, es war schön, mit Ihnen zu sprechen. Ich werde nun gleich noch einen Kollegen aufsuchen, mit dem ich heute Abend hier noch verabredet bin. Ich wünsche Ihnen nun für Ihre anstehenden Projekte viel Erfolg.“

Wünschen Sie Ihrem Gesprächspartner noch einen schönen Tag bzw. einen netten Abend und schließen Sie mit einem positiven Ausblick:

  • „Bis zu unserem nächsten Wiedersehen.“
  • „Ich freue mich, Sie in zwei Monaten beim xy- Empfang wieder zusehen.“
  • „Auf Ihren Anruf nächste Woche freue ich mich.“
  • „Ich rufe Sie wie versprochen in der nächsten Woche an.“
  • „Melden Sie sich gerne, wenn Sie mal wieder in der Stadt sind.“

Ich wünsche Ihnen viele schöne und interessante Gespräche!



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Kommunikationsberatung

"Wer die Regeln der Kommunikation beachtet, ist ein geschätzter Gesprächspartner."